
Kronen Zeitung
RAPIDS DERBY-ANALYSE:
Kopflos! Nach dem Blackout auch noch Hollywood
Unnötige Fehler kosten den Hütteldorfern Punkte im Titelrennen. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Rainer Bortenschlager ...
Bei der verpatzten 0:2-Derby-Premiere von Rapids Trainer Johannes Hoff Thorup im Februar hielt Stürmer Ercan Kara die Brandrede in der Kabine, diesmal sollte der Capo der Ultras beim Abschlusstraining das Feuer entfachen dürfen – und der Stürmer hielt Rapid noch halbwegs im Titelrennen …
Allerdings müsste Grün-Weiß dafür die irren Slapstick-Fehler abstellen. Die Blackout-Liste in der Saison ist (zu) lang: Die „Eier“ von Goalie Niklas Hedl beim Cup-Aus in Ried und beim 0:2 gegen Sturm, der kollektive Tiefschlaf zum 1:2 beim Heimderby (1:3), Paul Gartlers „Elferfoul“ in Ried nach Nenad Cvetkovics verunglückter Panik-Klärung, der Patzer von Serge-Philippe Raux Yao beim 4:2 gegen LASK – und gestern Romeo Amane! Der Ivorer hatte schon im Februar Austrias Johannes Eggestein das 0:1 unglücklich „serviert“, gestern legte er ein unglaubliches Geschenk für Kelvin Boateng nach. Schwer zu erklären.
Reif für den Titel?
Wie auch die Reaktion auf das 0:1 – plötzlich war Rapid, das bis dahin alles kontrollierte, nur noch vogelwild, spielte teilweise Hollywood. Nach einer Stunde ging Hoff Thorup ohne echten Sechser „all in“. Das wirkte kopflos. Auch wenn Kara im Finish den Kopf zum 1:1 hinhielt. Aber das war (noch) nicht reif für ein Titelrennen!
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